Indienreise – Familientanz (1)

Nun komme ich auch endlich dazu, euch die Bilder meiner Indienreise zu zeigen. Wie ja die meisten von euch mitbekommen haben sollten, durfte ich Ende letzten Jahres zusammen mit Neeti und Florian in die indische Stadt Shimla reisen, um dort ihre Hochzeit zu begleiten. Insgesamt waren wir zwei Wochen in der nördlichen Stadt Shimla, diese Stadt liegt bereits in den ersten Bergzügen des Himalaya auf etwa 2200 Meter Höhe. Ich habe vorher noch nie eine indische Hochzeit gesehen, somit waren sämtliche Rituale und Gegebenheiten komplett neu für mich (und fast alle Mitreisenden). Normalerweise dauert eine indische Hochzeit mehrere Tage, Neeti und Florian haben die Feierlichkeiten auf zwei Tage begrenzt. Somit hatten wir am Anfang eine große Familien-Kennlern-Tanzrunde, wovon ich euch heute die Bilder zeige. An diesem Abend bekamen wir auch alle unser Henna Tattoo auf die Hände gemalt. Am Nächsten Tag folgte die eigentliche Hochzeitszeremonie, die Bilder davon zeige ich euch aber erst morgen in einem neuen Beitrag.

Es war erst der dritte Tag in Indien für uns und das einzige was uns gesagt wurde war, dass Freunde und Familienangehörige zu Besuch kommen. Während wir uns vorbereiteten und unsere indische Kleidung anzogen, füllte sich der bunt geschmückte Wintergarten mit indischen Frauen aller Altersgruppen. Zusammen mit ca. 40-50 indischen Frauen und Mädchen saßen wir alle im Kreis, es wurde gesungen, getrommelt und vor allem ganz viel getanzt. Egal ob jung oder alt, alle haben stundenlang mitgesungen und jeder wurde nach und nach dazu aufgefordert eine Tanzdarbietung zu präsentieren. Zwischendurch wurde das wunderbare Spektakel immer wieder durch heißen Chai Tee und indische Süßigkeiten für einen kurzen Augenblick unterbrochen bis alle ihren Tee hatten und weiter gefeiert werden konnte. Andere Männer außer uns vier aus Deutschland, waren lange Zeit nicht da, bis wir irgendwann vom Brautvater nach unten gerufen wurden und die Tür hinter uns geschlossen wurde. Es gab Whisky! Nach drei bis vier Runden Whisky sind dann auch die männlichen Familienangehörigen mit nach oben gekommen und haben mitgetanzt.

Nach vielen Stunden Tanz und Gesang lichteten sich die Reihen und es blieben nur noch engere Familienangehörige da. Nun gab es Henna Tattoos für uns sechs Besucher aus Deutschland. Henna Tattoos sind wunderschön, brauchen jedoch gefühlte Ewigkeiten zum Trocken, und natürlich kann man während dieser Zeitrein gar nichts machen, weil man die Hände ja nicht bewegen darf… Trotzdem lohnt sich das Warten! Ich fand mein Henna Tattoo so schön, das ich davon gerne noch was haben wollte, wenn ich 10 Tage später wieder in Deutschland lande. Also benutze ich jeden Tag Handcreme, leider lag ich komplett falsch mit meiner Vermutung und die Creme führte genau zum gegenteiligen Ergebnis, nach den 10 Tagen war mein Henna am schwächsten zu erkennen. Alle anderen waren noch relativ gut erhalten und meins hatte sich bereits komplett aufgelöst. Wenn ihr also lange was von eurem Henna haben möchtet, benutzt keine Handcreme!

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In den kommenden Tagen werde ich weitere Berichte zu Indien veröffentlichen, morgen geht es dann auch direkt weiter mit den Hochzeitsbildern der eigentlichen Zeremonie. Schönen Sonntag euch!

4 Kommentar

  1. Geniale Bilder, wie immer. Sieht echt nach einer Menge Spaß aus! Und die Idee, die Bilder auf verschiedene Beiträge zu verteilen, finde ich gut :)

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