Analoges Shooting mit Antje

Vor ungefähr einem halben Jahr habe ich bei Instagram nach jemandem gesucht, der Lust hat bei einem analogen Shooting vor meiner Kamera zu stehen. Über ein paar Kontakte kam dann zum Glück Antje schnell auf mich zu. Wie sich herausstellte traf ich Antje ein paar Monate vorher schon mal auf dem Hurricane Festival wo ich im vorbeigehen ein schnelles Bild von ihr machte.

Da Antje selbst ganz wunderbare Musik macht, wollte ich dies auch mit in die Bilder einfließen lassen. Als Kameras hatte ich zum ersten Mal eine analoge Mittelformat Kamera dabei. Eine Mamiya RZ67 die Paddy mir netterweise zum testen ausgeliehen hatte. Außerdem hatte ich noch meine analoge Canon AE-1 sowie meine D800 dabei.

Das erste Mal Mittelformat und das erste Mal konzentriert mit den analogen Kameras zu arbeiten war ganz schön nervenaufreibend für mich. Meine D800 nutze ich dabei hauptsächlich als Belichtungsmesser, da die Mamiya diesen noch nicht verbaut hat. Dennoch hat es mir der gesamte analoge Workflow angetan.

Welche Bilder hier mit welcher Kamera entstanden sind, lässt sich bei den drei sehr unterschiedlichen Kameratypen vermutlich schnell erkennen. Es sind auch ein paar digitale dabei, aber ich denke die findet ihr schon von selbst.

Das Ganze war für mich auch ein kleiner Test, da ich selbst herausfinden wollte, ob ich nun dem Wunsch nach einer eigenen analogen Mittelformat Kamera nachgeben sollte oder mir das Geld lieber doch spare…

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Und glaubt ihr wirklich, dass ich es danach geschafft hätte der analoge Mittelformat Kamera zu widerstehen?

Mittlerweile ca. ein halbes Jahr später, habe ich ebenfalls eine wunderbare Mamiya 645 Pro ersteigert die nur darauf wartet mitgenommen zu werden. Wenn es euch also genau wie mir geht und ihr in analogen Bildern immer noch mehr Gefühl seht als in einem digitalen Bild, dann meldet euch gerne bei mir!

4 Kommentar

  1. Sehr stimmungsvoll, viel Ausdruck. Die analoge Arbeit entschlackt und lässt einen auf das Wesentliche konzentrieren. Deine Ergebnisse sind sehr gelungen, mehr davon.

  2. Gefällt mir sehr gut! Bringt einen in mancher Hinsicht auf den Boden der Tatsachen, wenn man den eigenen Digital-Workflow mit der Analogwelt vergleicht. Da kann ich noch so lange in Photoshop oder Capture One werkeln, an die Hauttöne der Reihe hier kommt es einfach nicht ran. Vielleicht liegt es auch bloß an mir.

    Sollte auch mal wieder mit analogem Gepäck ausrücken.

  3. Ich finde die gesamte Serie gut gelungen. Für mich ist analoge Fotografie Entspannung, eigentlich fast schon meditatives Arbeiten.

  4. Die Bilder gefallen mir und ergeben ein schönes und interessantes Portrait dieser Musikerin, mit leisen Zwischentönen im Ausdruck und dann auch noch mit analogem Charme – echt schick!

    Nö, ich bin noch nicht in der analogen Ecke angekommen :-)

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