Im Gespräch mit Patrick Lipke

Was passiert wenn sich zwei ehemalige Assistenten von zwei sehr bekannten Hamburger Hochzeitsfotografen treffen? Natürlich sie quatschen den ganzen Tag über dieses Ding Namens Fotografie, gehen erstmal Burger essen und fotografieren sich anschließend auch noch gegenseitig.

Ziemlich genau so sah mein Tagesablauf aus, als ich mich vor ein paar Wochen mit Patrick Lipke in Hamburg traf. Patrick lebt und studiert in Wismar, mittlerweile ist er jedoch ebenfalls hauptsächlich als Fotograf unterwegs. Patrick und ich kennen uns eigentlich über unsere Assistenten „Jobs“, denn während ich Paddy auf diverse Hochzeiten begleitet habe, war Patrick eine Hochzeitssession mit dem Stilpiraten unterwegs! Nach unserer Assistenz machten wir uns beide Selbstständig und sind seitdem nicht nur beruflich als Fotografen unterwegs, sondern eben auch gute Freunde geworden. Für uns also Grund genug sich mal wieder zu treffen und über diese spannende Zeit zu quatschen. Quatschen ist ja gut und schön, aber wir wurden an diesem Tag auch noch ein wenig aktiv und fotografierten uns gegenseitig, schließlich hat man als Fotograf immer Bilder, nur eben keine von sich selbst…

Patrick brachte die grandiose Idee auf, unsere Blogeinträge mit einem gegenseitigem Interview anzureichern! Deshalb gibt es heute nicht nur Fotos sondern eben auch ein Interview, welches euch Patrick ein bisschen näher bringt. Mein Antworten sowie ein paar Bilder von mir findet ihr drüben bei Patrick!

Fotograf/Blogger oder doch eher Architekturstudent?
Auf jeden Fall Fotograf. Das ist mein Traum, Hobby zum Beruf machen, besser geht es nicht!

 

Was hat dich dazu bewegt als Assistent anzufangen?
Ich war schon nach meinem Abi erfolglos auf der Suche nach einem “Praktikum“ bei einem Fotografen. Durch Zufall bin ich dann auf diesen „Stilpiraten“ gestoßen. Das beste was mir passieren konnte. (PS: der Zufall ist total verrückt^^)


Was hast du in deiner Zeit als Assistent von Steffen gelernt und wie war dein Stand davor?
Beim ersten Treffen mit Steffen habe ich folgendes von ihm zu hören bekommen: „Lerne licht zu sehen und zu kontrollieren. Story telling, versuch mit deinen Bildern Geschichten zu erzählen!“
UND (jetzt kommts): „Benutze das RAW Format.“ -.-

Seit der Assistenz bei Steffen benutze ich ebenfalls Nikon. :D

 

Was wäre dein Traum Shooting?
Ganz entsprechend der Jahreszeit irgendwo in den Bergen eine schöne Freeride Session in unberührtem Tiefschnee. Ich bin generell sehr naturverbunden und würde mich gerne mal an den Naturschauspielen unserer Erde probieren.

 

Was sind deine Hauptmotive/komerziell und hobby?
Du wirst es nicht glauben aber Hochzeiten sind schon das Beste, je ausgefallener desto besser. In meiner Freizeit experimentiere ich sehr gern. Kindliche Naivität könnte man das auch nennen.

 

Wo findest du die passende Inspiration für deine Arbeiten?
Meistens lasse ich mich durch die Menschen inspirieren, die ich fotografiere. Mir ist es sehr wichtig das sich meine Protagonisten auf ihren Bildern wiederfinden.

 

Digital oder Analog?
Digital ist mein Streckenpferd, beruflich sowie in meiner Freizeit. Seit einigen Wochen probiere ich mich auch im analogen Mittelformat. Außerdem kann man an unserer Hochschule seine digitalen Arbeiten auf einen analogen Film belichten, das will ich unbedingt ausprobieren!

 

Wie stellst du dir die nächsten Jahre vor?
Ich möchte vor allem mein Wissen über Fotografie erweitern, alles aufsaugen was ich irgendwie zu fassen bekomme. Vorerst werde ich wohl ein Leben zwischen Studium und Arbeit finden müssen so lange bis ich mir das Leben, welches ich einmal leben möchte durch die Fotografie finanzieren kann.

Ich wünsche dir viel Erfolg für die Zukunft, ich bin mir sicher das wir beide irgendwie unseren Weg finden werden. Und vielen Dank für den netten Tag!