Auf Augenhöhe [1]

Seit einiger Zeit entbrannte in mir der Wunsch endlich mal ein privates Fotoprojekt mit mir fremden Menschen anzufangen. Natürlich kam mir dabei als erstes die Idee eines 100 Strangers Projektes, welches jedoch viele viele andere schon sehr gelungen umsetzten. Es musste also etwas anderes her…

Als Junge vom Land fehlten mir die bellenden und schnurrenden Freunde doch sehr hier in Hamburg, von Anfang an klebte mein Blick bei jedem Gang durch die Stadt immer an Hamburgs Hunden und deren Begleitern. Es lag für mich also nah ein Projekt über Hamburgs Hundebesitzer anzufangen. Doch da gab es dieses kleine Problem, auch wenn meine Freunde mich vermutlich oft als „Quasseltasche“ abstempelt, hatte ich einfach ein riesen Problem damit auf fremde Leute zu zugehen und diese nach einem Foto zu fragen. Im Nachhinein weiß ich gar nicht genau warum, eine Absage tut ja schließlich nicht weh und die Mehrheit freut sich sogar darüber wenn man sie höflich anspricht, es dauerte jedoch trotzdem eine Ganze Weile bis ich mich endlich mal traute. (Dabei machte ich das Ganze schon mal vor knapp einem Jahr am Hamburger Flughafen, aber scheinbar kann man das sehr schnell verlernen)

Mir geht es in diesem Projekt zum einen darum selbst zu lernen fremde Menschen für Fotos anzusprechen und innerhalb kurzer Zeit zwei schöne Fotos vom Hund und seinem Besitzer zu bekommen. Der eigentliche Grund ist jedoch folgender: Ich halte die Freundschaft zwischen Vierbeiner und Zweibeiner gerade in einer hektischen und kurzlebigen Großstadt wie Hamburg für eine der wichtigsten und möchte hiermit einfach ein bisschen auf diese wichtige Verbindung aufmerksam machen.

Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, wie froh ich war als Nina und Baju (die ich zu allererst ansprach) mir direkt eine Zusage gaben! Vielen Dank.

Das Format des Fotos wählte ich mit Absicht so und ich versuche den Bildaufbau möglichst einheitlich durch die komplette Serie zu ziehen. Der Hund sollte in meinen Bildern die eigentliche Hauptrolle spielen, weshalb dieser auch immer das CloseUp Portrait bekommen wird.

13 Kommentar

  1. Schönes Projekt, find ich gut. Und ich kann Deine Sehnsucht nach Schnurren und Bellen gut verstehen.
    Machst Du auch immer noch ein Closeup vom Besitzer?

    • Nein im Moment mache ich nur ein Closeup Portrait vom Hund sowie ein Bild wo beide drauf zu sehen sind. Ich habe bisher bewusst auf das Closeup Portrait vom Besitzer verzichtete, weil ich keine Gegenüberstellung der beiden Portraits wollte, da dies meiner Meinung nach die beiden dann nicht mehr als „Team“ rüber kommen.

  2. Oh, tolle Sache. Man sagt doch immer, dass Frauchen/Herrchen immer zusammen passen – ich denke da immer an den Begin von Disney’s 101 Dalmatinern. Bei deinem ersten Pärchen ist das auf jeden Fall schon der Fall, mal schauen ob sich die Beobachtung in Zukunft öfter wiederholt.

  3. Sehr schöne Idee und die Umsetzung finde ich hier beim ersten Beispiel auch klasse. Bin auf den Fortgang gespannt!

  4. Tolles Projekt, auf die Idee ist – glaube ich – noch niemand gekommen. Als Hundeliebhaber fände ich ganz toll, wenn du die Mix-Komponenten oder Rassen kurz erwähnen würdest. Denn ich wüsste ja nun zu gerne, was Baju für ein Mix ist. Etwas Windhund dürfte drin stecken – außergewöhnlich schönes Tier! LG, Conny

    • Das fiel mir im Nachhinein auch ein, werde ich bei den zukünftigen mit in Erfahrung bringen! :)

    • Weil Katzen nicht all zu häufig mit ihrem Besitzer auf der Straße anzutreffen sind Philipp! (Falls du jemals eine Katze an der Leine durch Hamburg führst, würde ich ich dich aber auch fotografieren wollen!)

  5. Die Rasse bzw. den Mix kann ich gleich ergänzen. :-)
    Er ist ein Windhund und zwar ein Barsoi – Whippet Mix.

    Viele Grüße
    Nina und Baju

    • Danke Nina, wie ich schon schrieb: Ein außergewöhnlich schöner Hund, was sollte bei einem Mix dieser Rassen auch sonst rauskommen als Schönheit. Ich mag Windhunde sehr! LG, Conny

  6. Auch wenn ich noch nie ein großer Fan von Hunden war, ein sehr interessantes Projekt!
    Da bin ich wirklich gespannt, wie es weiter gehen wird.

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